Privat Laden

Elektroautos privat laden

Privates E Auto und Dienstwagen können mit einer Wallbox zu Hause geladen werden

Elektroautos laden immer dann, wenn sie sowieso nicht bewegt werden: beim Parken auf dem eigenen Grundstück, wenn der Firmenwagen auf dem Parkplatz abgestellt wird oder daheim in der eigenen Garage. Ein ganz klarer Vorteil gegenüber Benzin- und Diesel-Autos. Ist man dagegen gerade mit seinem Elektroauto unterwegs, nutzen Fahrer von Elektrofahrzeugen öffentlich zugängliche Ladestationen für Elektroautos, die meistens als Schnelllader mit Gleichstrom arbeiten. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sein Elektroauto einfach über ein mobiles Ladekabel an eine gewöhnliche Steckdose anschließt, weil sich das in den letzten Jahren als gefährlich erwiesen hat. Zudem laden E-Autos an der Haushaltssteckdose wesentlich länger und es besteht die Gefahr von Kurzschlüssen und Kabelbränden: Normale Leitungen sind für die Dauerbelastung eines Ladevorgangs einfach nicht ausgelegt. Deshalb raten wir, dass die Steckdose nur im Notfall zum Einsatz kommen sollte. Hierfür sollte ein gewöhnliches Schuko-Kabel im E-Fahrzeug liegen.

Das Wichtigste zuerst: Die KfW Förderung 440 wird aufgestockt

Der Zuschuss für private Wallboxen bleibt weiter sehr beliebt. Dies bestätigt das Verkehrsministerium, indem es die Förderungen nochmals erhöht bzw. verlängert hat.

Der Bund hat das Fördervolumen für private Wallboxen aufgestockt. Somit stehen nun 300 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Beim Start Ende November lag der angesetzte Betrag noch bei 200 Millionen Euro.

Die Aufstockung war nötig, denn bei 900 Euro Zuschuss pro Wallbox hätten rechnerisch rund 200.000 Ladepunkte gefördert werden können.

Auch mit der Aufstockung ist schon jetzt ein Großteil des Gesamtvolumens erschöpft. Die KfW zahlt beim “Zuschuss 440” einen Beitrag in Höhe von 900 Euro für Anschaffung und Installation einer intelligenten Wallbox. Der Antrag muss vor dem Kauf der Wallbox gestellt werden. Angesichts der hohen Nachfrage ist für die Antragstellung Eile geboten. Hier erfahrt Ihr, wie der Antrag gestellt wird: kfw.de/440

KfW-Wallbox-Förderung wird aufgestockt – Nachfrage zu stark | Elektroauto-News.net (elektroauto-news.net)

Etat für Wallbox-Förderung aufgestockt: Eile geboten – autohaus.de

Welchen Nutzen bringt mir eine Wallbox?

Mit einer Ladestation fest an der Wand montiert kannst Du gefahrlos und schnell zuhause aufladen. Diese sogenannte Wallbox wird  an der Wand der Garage, am Stellplatz  oder am Haus montiert und garantiert über viele Jahre hinweg sichere Ladevorgänge. Im Vergleich zur normalen Steckdose lädt die Ladestation zu Hause Dein Fahrzeug deutlich schneller als ein mobiles Ladekabel auf.

Wieviel kostet mich eine Wallbox?

Die Kosten für die Anschaffung einer Ladestation hängen massgeblich von den technischen Leistungseigenschaften der Wallbox ab. Bei uns bekommst Du günstige Wallboxen bereits ab € 439,-.

Welche Ladeleistung brauche ich?

Die benötigte Ladeleistung hängt maßgeblich von Deinem Fahrzeug ab. In jedem Fahrzeug ist je nach Ausstattung und Spezifikation ein unterschiedliches Bordladegerät für Wechselstrom (AC) verbaut. Erkundige Dich, für welche Ladeleistung Dein E Auto geeignet ist. Mit Blick in die Zukunft empfehlen wir eine Ladestation mit 11 kW – diese eignet sich für die meisten E-Autos. Damit lädst Du Dein Elektrofahrzeug (Battery Electric Vehicle / BEV) innerhalb einer Nacht locker auf. Oftmals geht das sogar in wenigen Stunden.

Wallbox Testsieger 2020 und Wallbox Testsieger 2021

Leider berücksichtigt der ADAC bei seinen Vergleichstests der besten Wallboxen nur eine kleine Auswahl an Wallboxen, auf die wir keinen Einfluss nehmen können. Aber die ADAC Wallbox Testsieger und weitere nützliche Tipps findest Du HIER. Der Wallbox Testsieger 2021 und Testsieger 2020 findet sich sicherlich bereits in unserem Wallbox-Shop, oder er wird nach Veröffentlichung dort zu finden sein 😉

Wie installiere ich die Wallbox?

Die meisten Wandladestationen wiegen weniger als 5kg und sind somit für nahezu alle Wände und Putzuntergründe geeignet. Entweder Du montierst die Wallbox an eine Wand, montierst sie an Deinen Carport oder nutzt eine Steele, an der die Ladestation aufgehängt wird. Wir empfehlen eine Wallbox mit 11 kW Leistung und –ganz wichtig- den Netzanschluss vorab stets von einem Elektroinstallateur prüfen zu lassen. Je nach der Leistung ist ein Starkstromanschluss notwendig. Dieser muss von einem Fachmann durchgeführt werden.

Wie geht das Laden?

Über die Ladestation zuhause laden Elektroautos mit Wechselstrom (AC) und einem Typ 2-Stecker, bzw. oftmals auch Mennekes Stecker genannt. Es gibt Wallboxen mit einer Ladebuchse und es gibt Wallboxen mit einem integrierten, also fest-angeschlossenen Ladekabel. Die Ladestation verfügt über eine Steuerung, die das Laden zwischen dem Elektroauto und dem Stromnetz zu Hause überwacht und regelt. Die Wallbox erkennt, wenn die Verbindung zum Auto hergestellt ist und gibt erst dann den Ladestrom frei. Zudem regelt sie die Ladeleistung. Unsere Ladestationen verfügen über eine CE-Kennzeichnung und einen Leitungsschutzschalter, der das Ladekabel vor Überlastung schützt. Grundvoraussetzung ist ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI), der vor gefährlichen Fehlerströmen schützt. Der FI-Schalter kann am Hausanschluss integriert werden, oder ist je nach Ausführung der Wallbox bereits  in der Ladestation verbaut.

Wie wird eine Wallbox montiert und angeschlossen?

Die Installation einer Wallbox sollte immer von einem zertifizierten Fachbetrieb erfolgen. Dieser macht zunächst einen Vorabcheck des Hausanschlusse und prüft die Möglichkeiten für einen Starkstromanschluss am Hausverteilerkasten. Du hast auch die Möglichkeit, einen Zwischenzähler zur genauen Stromabrechnung setzen zu lassen. Auch spezielle Autostromtarife werden bereits von einigen Energielieferanten angeboten. Diese setzen in den meisten Fällen einen separaten Stromzähler voraus. Erkunde Dich auch bei deinem Energieversorger im Vorfeld und frage nach speziellen Angeboten für Autostrom und Ökostrom.

Einige Arbeiten kannst Du vielleicht sogar selber erledigen, wie zum Beispiel nötige Wanddurchbrüche und Löcher, damit die Verlegung der neuen Stromleitung schnell und unkompliziert erledigt werden kann.

Wenn das Kabel verlegt ist, wird die Wandladestation an der Wand verschraubt. Grundsätzlich muss in Deutschland zusätzlich ein Fehlerstrom-Schutzschalter Typ B installiert werden, der potenziell gefährliche Fehlerströme verhindert. Das bedeutet allerdings einen zusätzlichen Aufwand und Kosten von ca. € 200,- bis € 250,-. Sofern in der Wallbox bereits  dieser FI-Schalter verbaut ist, oder die Ladestation eine integrierte DC-Fehlerstromerkennung hat, genügt aber schon ein günstiger FI-Schalter Typ A.

Nicht zu vergessen: Anmeldung beim Netzbetreiber

Es existiert ein Unterscheid zwischen einer Ladestation mit bis zu 11 kW und einer Ladestation mit 22 kW: Die Ladeleistung von 22 kW muß vorab vom jeweiligen Stromnetzbetreiber genehmigt werden. Bei der Wallbox mit einer Leistung bis zu 11 kW ist dies nicht nötig, sondern dann brauchst Du deinen Netzbetreiber lediglich informieren, d.h. in Kenntnis setzen. Wir empfehlen dennoch, dass Du Dich vorab mit deinem Netzbetreiber in Verbindung setzt um dies zu klären. Je nach Stromnetzbetreiber kann ein Genehmigungsverfahren viele Wochen dauern.

Jetzt kannst Du loslegen! Gib Gas!

Auch wenn sich die Inhalte unserer Seiten vermutlich vor allem auf die Belange der reinen Elektrofahrzeuge (BEV) konzentrieren, so sind viele unserer Beiträge auch für Besitzer/innen und zukünftige Besitzer/-innen von Hybridfahrzeugen interessant, insbesondere wenn es um das Thema Tanken, oder vielmehr Laden geht.

Starke Zuwachsraten für Elektrofahrzeuge in 2020

Endlich sind wir an einem Punkt, an dem die Elektrofahrzeug-Zulassungen in Deutschland rasant zunehmen. Gründe gibt es viele. An erster Stelle möchten wir dabei die aktuellen Förderungsmaßnahmen seitens der Bundesregierung bzw. von der KfW erwähnen:

Spare € 900,- mit dem Zuschuss der KfW

KFW Cashback 900
KFW Förderung 440 – Hole Dir 900 Euro Cashback

Zuschuss für den Kauf und Anschluss von Ladestationen in Wohngebäuden

Mit dem Zuschuss Lade­stationen für Elektro­autos – Wohn­gebäude werden Lade­stationen an Stell­plätzen und in Garagen, die uu Wohngebäuden gehören, gefördert, sofern sie nur privat zu­gänglich sind. Der Zuschuß beträgt 900 Euro pro Ladepunkt und gilt für Ladestationen an privat genutzten Stell­plätzen von Wohngebäuden. Somit kann er von Eigentümern und Wohnungs­-Eigentümer­gemein­schaften, aber auch von Mietern und Vermietern genutzt werden.

Nicht antrags­berechtigt sind Unter­nehmen, die Lade­stationen für eine gewerb­liche Nutzung errichten wollen (z. B. als Kunden­park­platz, oder als Ladestation zum Laden des Dienst­fahr­zeuges).

Zu den geförderten Kosten gehören:

  1. Der Kaufpreis einer neuen Lade­station, z. B. Wallbox mit 11 kW Ladeleistung  und intelligenter Steuerung 
  2. Die Kosten für Einbau und An­schluss der Lade­station, inklusive aller Installations­arbeiten
  3. Die Kosten eines Energie­management-Systems zur Steuerung der Lade­station

Alle Details zur Abwicklung, den Anforderungen und die Voraussetzungen der KfW findet Ihr hier:

Ladestationen für Elektroautos – Wohngebäude (440) (kfw.de)

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